A

AHS-Abschluss:

Nach Abschluss der 12. Klasse erhalten die Schüler/innen auf Wunsch zusätzlich zur verbalen Beurteilung ein Abgangszeugnis mit AHS-Noten-Beurteilung. Dieses berechtigt sie, in eine 8. Klasse AHS überzutreten und nach Ab- solvierung eines 13. Schuljahres, die Matura abzulegen. Weitere Möglichkeiten, die Matura zu erlangen, sind die Externistenmatura und die Abendschule.
Siehe auch:
Lehrplan der Waldorfschulen in Österreich: http://www.waldorf.at/schulen/lehrplan.htm bzw.
http://www.waldorf.at/aktuelletexte/lehrplan_waldorfschulen_2010.pdf
Verordnung und somit rechtsgültiger Bescheid unter:
https://www.bmbf.gv.at/ministerium/rs/2010_22.html

 

Anmeldung/Abmeldung:

Etwa ein Jahr vor dem vorgesehenen Schuleintritt bekommen die Eltern eines schulpflichtigen Kindes vom Wiener Stadtschulrat eine schriftliche Information zugesandt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte das Kind in der Schule angemeldet werden. Bei Aufnahme in eine höhere Klasse erfolgt die Kontaktaufnahme zur Schule in der Regel über das Schulbüro. Dieses vermittelt die Interessenten an den/die KlassenlehrerIn oder TutorIn. Die Abmeldung einer Schülerin/eines Schülers vonseiten der Eltern/Erziehungsberechtigten ist jederzeit schriftlich möglich. In diesem Falle wird über noch zu zahlende Elternbeiträge ein Gespräch zwischen Eltern und Elternbeitragsgruppe geführt.

 

Adventbasar:

Der Adventbasar findet jährlich am Freitagabend und Samstag vor dem ersten Advent in der Schule statt. Jede Klasse trägt mit einem Beitrag (siehe dazu Klassenaufgaben) zum guten Gelingen des Adventbasars bei. Der Erlös aus dem Basar kommt zur Gänze der Schule zugute.

 

Aufnahmegespräche:

Nach dem Tag der offenen Tür im Jänner und einem darauffolgenden Informationsabend finden jährlich im Februar/März die Aufnahmegespräche für die nächste 1. Klasse statt. Diese setzen sich aus der Entscheidung über die Schulreife durch den Aufnahmekreis, ein Eltern-Lehrergespräch über gegenseitige Erwartungen und ein Eltern-Elterngespräch über den Elternbeitrag (= Schulbeitrag) zusammen. Nach Abschluss aller Gespräche erhalten die Eltern von der Schule bis Ende März eine schriftliche Verständigung.

 

B

Bund der Freien Waldorfschulen (= Waldorfbund):

Der Bund der Freien Waldorfschulen ist der Zusammenschluss der österreichischen Rudolf Steiner-Schulen und der Freien Waldorfschulen. Kontaktadresse: Endresstraße 100, 1230 Wien, Tel.: 01/888 74 61,
Fax: 01/888 12 75-44, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.waldorf.at

 

D

Direktion nach Aussen:

Die Funktion der Direktion nach außen entsteht durch die Selbstverwaltung unserer Schule. Um den Kontakt zu und den Austausch mit der öffentlichen Schulbehörde möglichst reibungslos und ökonomisch zu gestalten, gibt es die Direktion nach außen.
Bei allen Anfragen oder Mitteilungen der Schulbehörde an die Schule ist der/die DirektorIn Ansprechperson, das heißt, er/sie sichtet die Informationen und leitet diese an die entsprechenden Gremien weiter.

 

E

EFFE (= Europäisches Forum für Freiheit im Bildungswesen):

Die Schwerpunkte der Arbeit von EFFE-Österreich sind die Vertretung der gemeinsamen Interessen der nichtkonfessionellen Schulen in freier Trägerschaft in Österreich (ohne konfessionelle Schulen) sowie die Unterstützung alternativer pädagogischer Ansätze.

 

Elternabend:

Elternabende finden in der Regel drei- bis fünfmal jährlich statt.

 

Elternbeitrag (Schulbeitrag):

Unsere Schule ist zur Schulerhaltung weitestgehend auf Elternbeiträge angewiesen. Der Elternbeitrag ist monatlich zu entrichten (12x pro Jahr). Mit jeder Familie wird im Rahmen des Aufnahmegespräches und danach in einem jährlich im Frühjahr stattfindenden Finanzgespräch mit der Elternbeitragsgruppe ein Elternbeitrag neu festgelegt, der der Einkommenssituation der jeweiligen Familie entsprechen soll. Zusätzlich zum regulären Elternbeitrag werden von jeder Familie beim Eintritt eines Kindes in die Schule eine Einschreibegebühr sowie ein einmaliger Aufbaubeitrag bezahlt. Bei einem Schüler/innenaustausch ist der Schulbeitrag unter Umständen weiter zu bezahlen, je nachdem, ob der Platz freigehalten oder z. B. Austauschschüler/innen in die Klasse aufgenommen werden sollen.

 

Elternrat:

Jede Klasse unserer Schule sollte im Elternrat (ER) durch zumindest zwei Delegierte vertreten sein, um ein repräsentatives Gremium gewährleisten zu können.
Ziel der Elternratsarbeit ist die Pflege, Stärkung, Verbesserung und Weiterentwicklung der sozialen Gemeinschaft unserer Schule. Der ER sieht sich als Vermittler zwischen Elternschaft und Kollegium und greift Impulse aus der Elternschaft auf, die gemeinsam mit dem Kollegium weiter behandelt werden. Die Teilnahme an ER-Treffen ist offen für alle Eltern (auch nicht erziehungsbe- rechtigte), sofern der erziehungsberechtigte Elternteil damit einverstanden ist. Nach Rücksprache mit der ER-Leitung können alle interessierten Menschen aus der Schulgemeinschaft an den monatlich stattfindenden Treffen teilnehmen.
Epochenunterricht: Fächer, wie Deutsch, Mathematik, Geografie, Geschichte, Biologie etc., werden in Epochen unterrichtet: drei bis vier Wochen lang, täglich zwei Unterrichtsstunden.

 

Erstklasswochenende:

In der 1. Klasse (fallweise auch in der 2. Klasse) wird zum besseren gegenseitigen Kennenlernen ein Klassenwochenende veranstaltet.

 

Erziehungskunst:

Monatsschrift zur Pädagogik Rudolf Steiners; für alle, die sich mit Waldorfpädagogik befassen wollen. Die „Erziehungskunst“ erscheint monatlich beim Bund der Freien Waldorfschulen e. V., Stuttgart, Heidehofstr. 32, 70184 Stuttgart, D. Ein Abo ist über den Elternrat am Ende eines Kalenderjahres für das nächste Jahr erhältlich.

 

Eurythmie:  

Eurythmie ist eine Bewegungskunst, die von Rudolf Steiner entwickelt wurde und einen besonderen Stellenwert im Lehrplan der Waldorfschulen hat. Ihre Aufgabe besteht darin, die Kinder seelisch-geistig beweglich und körperlich geschickt zu machen, damit ein harmonischer Einklang von Leib und Seele entsteht und eine freie Persönlichkeitsentfaltung ermöglicht wird. Im Idealfall wird Eurythmie in allen 12 Schulstufen angeboten.

 

F

Ferienzeiten:

Unsere Schule hält sich weitgehend an die Ferienordnung der staatlichen Schulen. Details zu freien Schultagen und Ferien erscheinen in der Schulzeitung MoMent. Anfragen bitte an das Schulsekretariat (01/888 12 75-0).

 

Förderunterricht:

Unterstützend zum laufenden Unterricht kann in den Unter-und Mittelstufenklassen ein Förderunterricht nach Absprache und mit Einwilligung der Eltern für einzelne Schüler/innen gegeben werden. Für die Kinder ist diese Förderung im Schulgeld inbegriffen. Um dieses Angebot an Unterstützung gewährleisten zu können, ersucht der Förderkreis die Eltern der Schule jährlich um einen Solidarbeitrag.

 

Frühlingsfest:

Das Frühlingsfest soll der Schulgemeinschaft die Möglichkeit geben, einander zu begegnen und sich außerhalb des Schulalltags zu erleben (Motto des Festes: „Ein Fest für uns“). Der wirtschaftliche Aspekt wird in den Hintergrund gestellt. Die Einnahmen des Festes werden der Schule zweckgebunden zur Verfügung gestellt. Wofür das Geld verwendet wird, wird in der Festgruppe beraten und entschieden. Diese trifft sich ab den Semesterferien regelmäßig zur Organisation des Festes.

 

G

Gartengruppe:

Die Gartengruppe ist für die Pflege des Schulgartens (Endresstr. 113) zuständig. Ihre Aufgaben sind u. a. die Erarbeitung von Konzepten sowie die Vorbereitung, Koordinierung und Durchführung von Gartenpflegetagen und die Meldung von notwendigen Erhaltungs- und Renovierungsarbeiten im Garten an die Technische Konferenz.

 

Generalversammlung:

(Siehe dazu Mitgliederversammlung)

 

H

Hauptschulabschluss:

Am Ende der 9. Schulstufe erhalten die Schüler/innen zusätzlich zur verbalen Beurteilung ein Notenzeugnis (= Hauptschulabschluss/Ende der allgemeinen Schulpflicht).

 

Heileurythmie:

Ein wichtiger Bestandteil des Förderunterrichtes an Waldorfschulen ist Heil-eurythmie. In der Heileurythmie tritt der künstlerische Ausdruck zugunsten der Heilkraft der einzelnen Bewegungen zurück. Jede Lautbewegung bzw. Ton-und Intervallgebärde wird über längere Zeit geübt, um das Kind in der momentanen Entwicklungssituation zubegleiten.

 

Hort:

Die Nachmittagsbetreuung für Kinder der 1. bis 5. Klasse wird im Rahmen eines Hortes gewährleistet. Hortzeiten sind Mo, Di, Mi von 11.50-17.00 Uhr, Do und Fr von 11.50-16.00 Uhr. Die Anmeldung zum Hort ist schriftlich über das Schulsekretariat erbeten. Bei Fragen zum Hort wenden Sie sich bitte über das Schulsekretariat an die Ansprechpersonen.

 

K

Klassenaufgaben (von Eltern und/oder Schüler/innen):

1. Klasse: Lotsendienst/Adventkränze (Basar)
2. Klasse: Buffet für verschiedene Schulveranstaltungen, Zwergenwerkstatt (Basar), Mithilfe bei Adventkränzen zur Unterstützung der 1. Klasse (Basar)
3. Klasse: Schulhofpflege (Endresstr. 113), Kinderstube (Basar)
4. Klasse: Kekse backen (Basar)
5. Klasse: Kerzen ziehen (Basar)
6. Klasse:  russische Teestube (Basar)
7. Klasse: MoMent frankieren und bündeln, gebrannte Mandeln (Basar)
8. Klasse: Garderobe (Basar, durch Schüler/innen), Unterstützung der russischen Teestube (Basar)

9. Klasse: Kaffeehaus (Basar)
10. Klasse: Kaffeehaus (Basar)
11. Klasse: Mist (Basar, durch Schüler/innen)
12. Klasse: Antiquariat u. Info (Basar, durch Schüler/innen)

 

Klassenkassa:

Neben dem Elternbeitrag fallen noch Kosten für persönliche Lehrmittel der Schüler/innen, Klassenfahrten, Exkursionen, Bundbeitrag etc. an. Diese werden über die Klassenkassa abgerechnet. Die Klassenkassa führt ein/eine ElternvertreterIn der jeweiligen Klasse.

 

Klassenlisten:

Diese beinhalten Namen, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Schüler/innen und Eltern jeder Klasse. Klassenlisten werden zu Beginn des Schuljahres an die jeweiligen Schüler/innen einer Klasse verteilt. Änderungen bitte im Schulsekretariat und bei dem/der KlassenlehrerIn/TutorIn melden.

 

Klassenprojekte:

1. od. 2. Klasse: Erstklasswochenende
3. Klasse: Ackerbau, Handwerkerbesuche, Hausbauepoche
4. Klasse: Wienerkundungen
5. Klasse: Radfahrprüfung, Olympische Spiele in Schönau
6. Klasse: Radwoche, Musikprojekt
7. Klasse: Skikurs
8. Klasse: Tanzkurs, 8. Klass-Theater, 8. Klass-Reise, 8. Klass-Referate
9. Klasse: Modenschau, Hauptschulabschluss
10. Klasse: Kellertheater
11. Klasse: Singabend
12. Klasse: Abschlussarbeiten mit 12. Klass-Referaten, Kunstreise, evtl. Schulball, 12. Klass-Theater

 

Konfliktbearbeitungskreis (KBK):

Der Konfliktbearbeitungskreis möchte einen aktiven Beitrag zur Vertrauenskultur an der Schule und im Kindergarten leisten.
Er schafft offene, neutrale Begegnungsräume, die im Falle eines Konfliktes von einem/einer oder allen Beteiligten in Anspruch genommen werden können und sollen. In solchen geschützten Vertrauensräumen sollen Konflikte einer Lösung zugeführt werden, wenn nötig unter Beiziehung externer Fachleute. Im Konfliktbearbeitungskreis sollen alle beteiligten Gruppen vertreten sein: Lehrer/innen, Kindergärtner/innen, Eltern und der Vorstand. Aus diesem Pool sollen für jede Konfliktbegleitung die zuständigen und am besten geeigneten Gruppenmitglieder ausgewählt werden können, auch um eine mögliche Befangenheit auszuschließen.

 

Krankmeldungen:

Wenn ein/e SchülerIn krank oder verhindert ist, den Unterricht zu besuchen, ist das an den/die KlassenlehrerIn/TutorIn oder im Schulsekretariat zu melden.

 

Kündigung:

Eine Kündigung vonseiten der Schule kann erfolgen, wenn das Lehrerkollegium das Vertrauen zu den Erziehungsberechtigten als nicht mehr gegeben erachtet oder wenn es zur Auffassung gelangt ist, dass der/die SchülerIn an der Schule nicht ausreichend gefördert werden kann. Einer Kündigung muss die Möglichkeit zum Gespräch mit zwei Pädagog/innen oder dem Konfliktbearbeitungskreis vorausgehen.

 

L

Lehrplan:

1925 veröffentlichte Caroline von Heydebrand den Band „Vom Lehrplan der Freien Waldorfschule“, in dem sie überblicksmäßig die Anregungen Rudolf Steiners zum Lehrplan darstellte.
Aufbauend auf diese Angaben und die tatsächlich gehaltenen Unterrichte wurde 1992 neuerlich ein Lehrplan niedergeschrieben, aufgrund dessen ein gesamtösterreichischer Lehrplan erstellt wurde. Dieser dient dem Lehrplanvergleich mit der AHS-Oberstufe – „Pädagogischer Auftrag und Unterrichtsziele – vom Lehrplan der Waldorfschule“, Tobias Richter (Hrsg.). 2010 wurde ein neuer Lehrplanvergleich durchgeführt.

Der zur Zeit aktuelle Lehrplan der Waldorfschulen in Österreich ist Online nachzulesen unter:
http://www.waldorf.at/schulen/lehrplan.htm bzw.
http://www.waldorf.at/aktuelletexte/lehrplan_waldorfschulen_2010.pdf
Verordnung und somit rechtsgültiger Bescheid unter: https://www.bmbf.gv.at/ministerium/rs/2010_22.html

 

„Leonardo-Projekt“:

Die EU finanziert berufs- oder ausbildungsbezogene Tätigkeiten in EU-Staaten im Rahmen des „Leonardo da Vinci-Projekts“. Dadurch wird es Schüler/innen der Oberstufe ermöglicht, das Sozial- oder Wirtschaftspraktikum mithilfe von finanzieller Unterstützung durch die EU im Ausland zu absolvieren.

 

M

Mittelstufe:

5. bis 8. Klasse

 

Mitgliederversammlung:

Einmal jährlich, meist im März, findet die Mitgliederversammlung des Rudolf Steiner-Schulvereins statt. Es erfolgt der Rechenschaftsbericht des Schulvereinsvorstandes und Berichte über die Tätigkeit einzelner Gremien.

 

Mobiltelefon:

Während der Unterrichtszeit ist es den Schüler/innen nicht erlaubt, ihr Mobiltelefon zu aktivieren.

 

MOMent:

Die Schulzeitung „MoMent“ berichtet über aktuelle Themen, Aktivitäten und Veranstaltungen der Schule. Online viele Ausgaben hier ansehen. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Morgenspruch:

An allen Waldorfschulen beginnt jede Klasse den Schultag mit dem gemeinsamen Rezitieren des Morgenspruchs, den Rudolf Steiner verfasste.

 

O

Oberstufe:

9. bis 12. Klasse

 

Oberstufenkonferenz:

Teil der Konferenz, in welchem pädagogische und technisch-organisatorische Themen behandelt werden, die speziell die Oberstufe betreffen.

 

P

Pädagogische Konferenz:

Sie ist das Herzstück der Kollegiumsarbeit. Sie dient der internen Weiterbildung in pädagogischer Hinsicht und ermöglicht stufenübergreifende Auseinandersetzung mit waldorfpädagogischen Grundlagen. Die regelmäßige Teilnahme aller Kolleg/innen an der wöchentlich stattfindenden Konferenz ist verpflichtend.

 

PR- und Veranstaltungskreis:

Konzeption, Koordination und Begleitung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen zählen ebenso zu seinen Aufgaben wie Aufbau und Pflege eines unterstützenden Netzwerkes von Personen, Organisationen und Firmen sowie Fragen des Öffentlichkeitsauftritts (Corporate Identity and Design). Der Kreis verfolgt dabei im Wesentlichen drei übergeordnete Zielsetzungen:

1. Die Schule als Ort lebendigen Kulturschaffens und als ein innovativer, sozialer Begegnungs-, Lebens- und Entwicklungsraum in der Öffentlichkeit bekannter, zugänglicher und erlebbarer zu machen
2. Die vielfältigen Beziehungen der Schule zu ihrem sozialen Umkreis zu pflegen, im Bewusstsein der unterschiedlichen Erwartungen, Einflüsse und Möglichkeiten der externen Partner und Stellen im Hinblick auf die Schule und deren Aufgabe
3. Einen Kreis von Menschen und Einrichtungen aufzubauen, welche die Schule ideell, aber auch finanziell unterstützen.

 

Praktika:

In der 7. Klasse findet ein Küchenpraktikum statt. In der Oberstufe werden verschiedene Praktika absolviert.
9. Klasse: Landwirtschaftspraktikum, Arbeitspraktikum (dabei handelt es sich um 40 Arbeitsstunden in einem selbstgewählten Bereich, verteilt über einen selbstgewählten Zeitraum)
10. Klasse: Vermessungs- und Forstpraktikum
11. Klasse: Sozialpraktikum
12. Klasse: Wirtschaftspraktikum

 

Probezeit:

Mit Eintritt der Schülerin/des Schülers wird eine Probezeit von sechs Monaten vereinbart. Zu einem späteren Zeitpunkt kann bei besonders schwerwiegendem Fehlverhalten einer Schülerin/eines Schülers für einen be- stimmten Zeitraum jederzeit eine Probezeit festgelegt werden, nach deren Ablauf über Verbleib oder Ausschluss entschieden wird. Während der Probezeit kann der Schulvertrag von beiden Seiten jederzeit schriftlich gekündigt werden. Auf Beschluss der Unter-, Mittel- oder Oberstufenkonferenz kann die Probezeit verlängert werden.

 

R

Religionsunterricht:

Eine christlich-religiöse Erziehung ist Bestandteil der Waldorfpädagogik. Religionsunterricht wird von Religionslehrer/innen / Pfarrer/innen der katholischen und evangelischen Kirche sowie der Christengemeinschaft angeboten. Kinder, die keinen dieser konfessionellen Unterrichte besuchen wollen, gehen in den freichristlichen Religionsunterricht. Angehörige anderer Religionsgemeinschaften werden ersucht, bei ihrer Religionsgemeinschaft einen Religionsunterricht zu besuchen. Ein Wechsel aus einem Unterricht in einen an- deren Religionsunterricht ist nur schriftlich in der ersten Woche nach Beginn eines neues Schuljahres möglich.

 

S

Schulärzt/Schulärztin

Die/Der Schulärztin/-arzt ist idealerweise Mitglied des Kollegiums sowie Mitglied des Förderkreises und Aufnahmeteams. Sie/Er führt die Einschulungsuntersuchung und die 5. Klass- und 9. Klass-Untersuchung durch. Die/Der Schulärztin/-arzt nimmt an den Konferenzen teil und berät Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen in medizinischen und sozialen Fragen. Sie/Er hospitiert regelmäßig im Unterricht und hält Sprechstunden für Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe. Anmeldung von Gesprächen über das Sekretariat sowie über E-Mail oder Telefon.

 

Schulbeitrag:

(Siehe dazu nähere Informationen und Finanzielles hier auf unserer Website)

 

Schüler/innenaustausch / Auslandsaufenthalt:

In der Oberstufe ist es möglich, einige Monate bis zu einem Schuljahr, im Ausland eine Schule zu besuchen. Dieser Aufenthalt ist mit dem/der TutorIn rechtzeitig zu planen. Die Entscheidung darüber trifft die Oberstufenkonferenz. Ebenso muss mit dem/der TutorIn die Situation für die möglicherweise im Austausch kommenden Schüler/innen geklärt werden (Deutschkurs, Schulgeld etc.).

 

Schulfeier:

Dreimal jährlich stattfindende Veranstaltung, in der Teile des im Unterricht Erarbeiteten auf der Bühne gezeigt werden. Die Schulfeier (früher Monatsfeier genannt) findet immer donnerstags intern für alle Schüler/innen und samstags öffentlich für alle Interessierten statt. Diese drei Samstage sind schulpflichtige Tage.

 

Schulküche:

Neben einem gesunden Pausenbuffet wird täglich ein Vollwertmenü überwiegend mit Zutaten aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft angeboten. Die Schulküche ist von Montag bis Freitag geöffnet.

 

Schulleitungskreis Kollegium (SLKK):

Er besteht idealerweise aus 12 Personen des Kollegiums, die mittels einer Kombination aus Nominierung, Eigeninitiative und Wahl bestellt werden. Seine Aufgabe ist, in Zusammenarbeit mit Vorstand, ZAK und KBK sämtliche die Schule erhaltenden und entwickelnden Fragen zu bearbeiten und Maßnahmen zu ergreifen (Entscheidungskompetenz):
_ pädagogische Leitung der Schule
_ ideelle Grundlagen
_ Personalfragen
_ Mentorenschaft
_ Stundenplan
_ Öffentlichkeitsarbeit etc.

Im ersten Jahr der Mitarbeit an der Schule sind weder die Nominierung noch die Wahl möglich. Jedes Mitglied der Schulgemeinschaft kann auf eigenen Wunsch in den SLKK eingeladen werden.

 

Schulordnung:

Die Schulordnung beinhaltet eine Zusammenfassung der wichtigsten organisatorischen und rechtlichen Gegebenheiten. Die gültige Fassung ist vom Januar 2017 und hier auf unserer Website als PDF (192 kb) erhältlich. Bei Schuleintritt bekommt jede/r ein Exemplar überreicht.

 

Schulverein:

Der Rudolf Steiner-Schulverein Wien-Mauer ist der Rechts- und Wirtschaftsträger der Schule und der Kindergärten Marktgemeindegasse und Endresstraße. Er soll die Finanzierung der Schule sichern.

Bei der jährlich stattfindenden Generalversammlung wird die finanzielle Situation der Schule dargestellt. Der Vorstand wird im Schulverein gewählt. Jede/r, die/der die Schule fördern will, kann Mitglied im Schulverein werden. Mitgliedsbeitrag: zurzeit € 40,- jährlich. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

 

Sekretariat:

Service- und Informationsstelle der Schule. Die Öffnungszeiten des Schulbüros sind montags bis freitags von 08-12 Uhr, Tel.: 01/888 12 75, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Selbstverwaltung:

Als Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht gestalten und entwickeln wir unsere Schule pädagogisch, organisatorisch und administrativ in Selbstverwaltung im Sinne der sozialen Dreigliederung nach Rudolf Steiner. Alle verstehen sich als Teil einer lebendigen Gemeinschaft und können sich mit ihren individuellen Begabungen eigenverantwortlich einbringen.

 

Statuten:

Diese sind in der gültigen Fassung jederzeit beim Vorstand erhältlich.

 

Suspendierung:

Ein/e SchülerIn kann bei groben oder wiederholten Verstößen gegen schulinterne Regelungen (» s. Schulordnung) mit sofortiger Wirkung für eine von der zuständigen Konferenz bestimmte Zeit vom Unterricht suspendiert werden.

 

T

Tag der offenen Tür:


Ein in den Kindergärten und in der Schule jährlich stattfindender offener Unterrichts- und Informationstag für Eltern und Interessierte, die Einblick in das Schulgeschehen gewinnen wollen. Wir veranstalten unseren eigenen, schulinternen Tag der offenen Tür, halten aber auch am Tag der offenen Tür der Wiener Schulen unsere Türen offen. Termine werden im Schulsekretariat, im MoMent, auf der Homepage bzw. im aktuellen Schulführer der Gemeinde Wien bekannt gegeben.

 

Technische Konferenz:

Die Technische Konferenz ist der wöchentlich stattfindende schuladministrative Konferenzteil. In diesem Forum werden schulorganisatorische Fragen aller Art besprochen (Raumplan, Stundenplan, Koordination von Terminen, interne und öffentliche Veranstaltungen, Rückblick auf Schul- bzw. Klassenveranstaltungen und Projekte).

 

Tutor/Tutorin:

Nach der 8. Schulstufe tritt an die Stelle der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers der/die TutorIn (KlassenbetreuerIn), der/die die Klasse in der Regel durch die gesamte Oberstufe führt. Sie/Er organisiert und leitet Elternabende, koordiniert alle organisatorischen Angelegenheiten, behält die Klassengemeinschaft sowie jede/n einzelne/n SchülerIn in seiner/ihrer Entwicklung im Auge und wird im Krisenfall intervenieren.

 

U

Unterstufe:

1. bis 4. Klasse

 

Unter-Mittelstufenkonferenz:

Sie ist Teil der pädagogischen Konferenz in der speziell Themen der Unter- und Mittelstufe besprochen werden. Mitglieder sind alle Klassen- und Fachlehrer/innen der Unter- und Mittelstufe.

 

V

Verwaltungsleitung:

Die Verwaltungsleitung ist als ausführendes Organ des Vorstandes beauftragt, alle administrativen Aufgaben im Vereinsbereich zu erledigen oder die Erledigung an Mitarbeiter/innen in der Verwaltung zu delegieren.
Der/Die VerwaltungsleiterIn wird vom Vorstand in seine/ihre Aufgabe berufen und ist diesem gegenüber in organisatorischer Sicht verantwortlich.

 

Vorstand:

Dem Vorstand obliegt es, das Schulgeschehen gemäß dem Schulleitbild zu ermöglichen und er arbeitet dabei mit allen Gremien der Schule zusammen. Er erhält sein Mandat durch die Mitgliederversammlung des Schulvereins, in der jährlich Rückblick und Rechenschaft gehalten wird. Seine Mitglieder setzen sich aus Eltern, Lehrer/innen, Kindergärtner/innen und Mitgliedern aus der Verwaltung zusammen.

 

W

Waldorftag:


Unregelmäßig stattfindende PR-Aktion als gesamtösterreichische Initiative, veranstaltet vom Bund der Waldorfschulen an unterschiedlichen Orten.

 

Weihnachtsspiele:

Die von Karl Julius Schröer gesammelten und veröffentlichten Texte dienen  als Grundlage für die Oberuferer Paradeis-, Christgeburts- und Dreikönigsspiele. Diese bäuerlichen Weihnachtsspiele stammen aus dem 17. Jahrhundert und wurden im Volksdialekt von Generation zu Generation weitergegeben. Das Paradeis- und das Christgeburtsspiel werden an unserer Schule regelmäßig von Lehrer/innen, Eltern, Schüler/innen und Freund/innen als Weihnachtsgeschenk für die Schulgemeinschaft dargeboten.

 

WzQ:

„Wege zur Qualität“ (WzQ) ist ein Qualitätssicherungsverfahren, dem sich unsere Schule angeschlossen hat und bei welchem Qualitätskriterien für den sozialen Prozess der Selbstverwaltung entwickelt werden. Es geht darum, Ge- staltungsansätze und Methoden der Zusammenarbeit als lebendigen Prozess verstehen und damit umgehen zu lernen, um somit entwicklungs- und leistungsfähig zu bleiben. Ziel ist eine Auditierung und Zertifizierung durch eine Akkreditierungsstelle. Unsere Schule erhielt 2010 das Zertifikat. Es finden nun jährlich Zwischenaudits und alle drei Jahre ein Erneuerungsaudit statt. Siehe dazu auch: www.wegezurqualitaet.info

 

Z

Zeugnis:

Zeugnisse werden jedem/jeder SchülerIn am Ende jeder Schulstufe ausgehändigt. In allen Schulstufen handelt es sich dabei um eine verbale Beschreibung des Entwicklungs- bzw. Leistungsstandes der Schülerin/des Schülers. Bei einem Übertritt in eine andere Schule wird bei Bedarf auch ein Notenzeugnis ausgestellt. In der 9. Schulstufe erhält der/die SchülerIn zwei Zeugnisse, ein verbales sowie ein Notenzeugnis (Ende der allgemeinen Schulpflicht). 12. Schulstufe – siehe dazu auch hier den "AHS-Abschluss"
Die Zeugnisse der Unter- und Mittelstufe sind aus pädagogischen Gründen nicht für die Kinder zum Lesen gedacht, sondern lediglich für die Eltern. Die Eltern entscheiden jedoch selbst, was sie ihren Kindern darüber mitteilen.

 

Zeugnisspruch:

Jede/r SchülerIn der 1.–7. Klasse erhält gemeinsam mit dem Zeugnis einen eigens von dem/der KlassenlehrerIn ausgesuchten Zeugnisspruch. Diesen rezitiert sie/er jeweils für ein Jahr einmal pro Woche vor der Klasse.

 

Zusammenarbeitskreis (ZAK):

Der ZAK besteht aus Personen des Kollegiums, die mittels einer Kombination aus Nominierung, Eigeninitiative und anschließender Wahl bestellt werden. Seine Aufgabe ist die Pflege der fachlichen und pädagogischen Kompetenzen:
_ regelmäßige Zusammenarbeitsgespräche möglichst mit allen Kolleg/innen
_ Hospitationsvereinbarungen
_ Mentorenschaft nach dem zweiten Dienstjahr

 

Stand: 13.09.2016