Maurer Waldorf Lauf, 9.9.2018. Sei dabei!

Unter dem Motto „Laufend eine neue Schule bauen“ lädt die Rudolf-Steiner Schule Wien-Mauer – Österreichs älteste Waldorfschule – zum zweiten Mauer Waldorf Lauf, am 9. September 2018. Gestartet wir bei der Sternwarte neben der berühmten Wotrubakirche. Ab 09:00 Uhr wird das Startsignal abgegeben.

TIPP: Kommen Sie zu Fuß oder mit dem Rad, die Parkplätze sind sehr begrenzt.


Vier verschiedene Läufe erwarten Sie!

Hier findet jeder die passende Distanz!


Start 09:00 Uhr – der 10km Lauf
Über Stock und Stein geht es von der Sternwarte über den Pappelteich weiter nach Niederösterreich bis zum Gütenbachtor des Lainzer Tiergartens und wieder retour bis ins Ziel in Mauer.
Unser Tipp: Ausdauer und Trailerfahrung können entscheidend sein.


Start 09:10 Uhr – der 5km Lauf
Vom Start geht’s hinab zum Pappelteich und weiter durch den Wald bis ins Ziel in Mauer.
Unser Tipp: Feste Laufschuhe und gute Kondition bringen den Sieg.


Start 9:15 Uhr – der Kinderlauf

Für Kinder jeden Alters zwischen Jahrgang 2005 und 2011. Dabei sein ist alles!Unser Tipp: Die ideale Strecke um überschüssige Energie loszuwerden.

Start 9:20 Uhr – Walk & Run
Ob Laufend oder mit Nordic Walking Sticks – gerade durch den Wald und dann lange bergab!Unser Tipp: Hier ist jeder Teilnehmer ein Sieger – es geht um die gute Sache

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Startnummern-Abholung

Die Startnummern-Abholung findet am Freitag, 07.09.2018 in der Zeit von 09:00 bis 18:00 Uhr und am Samstag, 08.09.2018 in der Zeit von 09:00 bis 12:00 Uhr in der Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer, Endresstrasse 100, 1230 Wien statt.

Startnummern-Nachnennung

Die Startnummern-Nachnennung ist am Freitag, den 7.9.2018 von 9:00-18:00 Uhr, Samstag, den 8.9.2018 von 9:00-12:00 Uhr in der Rudolf Steiner-Schule, Wien-Mauer, Endresstrasse 100, 1230 Wien und und Sonntag, den 9.9.2018 von 7.30-8:30 direkt beim Start möglich.

Gleich anmelden unter www.anmeldesystem.com!

Die MaxFun Sports GmbH übernimmt die Anmeldung und Zahlung im Namen und auf Rechnung des Veranstalters. Eine Online Anmeldung ist bei www.anmeldesystem.com möglich. Dort können Sie auch Ihren Anmeldestatus einsehen. Für Rückfragen zum Anmeldevorgang steht das Callcenter von Mo. – Fr. von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr unter der Telefonnummer 0900-700-703 (0,88 €/Min aus dem österreichischem Festnetz. Andere Mobilfunkpreise möglich), für Deutschland 01805-115516 (0,14€/Min. aus dem dt. Festnetz, dt. Mobilfunkpreise maximal 0,42€/Min.) zur Verfügung. Ein Vertragsabschluss erfolgt erst nach vollständiger Zahlung. MaxFun übermittelt eine Anmeldebestätigung mit der zugeteilten Startnummer/Referenznummer zum Ausdrucken für die Abholung der Startnummer.

Die Zeitnehmung

  • Die Zeiterfassung erfolgt via Startnummern-RFID-Tag durch MaxFunTiming.com.
  • Der RFID-TAG ist auf der Startnummer befestigt und darf NICHT entfernt werden. Bei MaxFunTiming.com wird KEIN PFAND eingehoben.
  • Von der MaxFunTiming.com-Zeitmessanlage werden AUSSCHLIESSLICH die RFID-TAG’S, die auf der Startnummer sind und vom Veranstalter ausgegeben wurden, gelesen. Chips anderer Hersteller können NICHT verarbeitet werden.
  • Ohne Startnummer ist KEINE Zeitnahme möglich!
  • Die vom Veranstalter ausgegebene Startnummer ist daher GUT SICHTBAR und auf der VORDERSEITE DES OBERKÖRPERS während des gesamten Laufes und über die Start- und Ziellinie zu tragen.
  • Alle Infos sowie die Ergebnisse finden Sie auf www.maxfunsports.com/result
  • BONUS für Online-Vorangemeldete bei www.Anmeldesystem.com:
    TeilnehmerInnen, die sich online über www.Anmeldesystem.com angemeldet haben, können noch während der Veranstaltung Ihr persönliches Ergebnis inklusive Klassenwertung – mittels des aufgedruckten QR-Codes auf Ihrer Startnummer – einfach via Smartphone abfragen
    paar Eindrücke vom letzten Lauf

Eindrücke vom letzten Lauf

Und hier geht es direkt zu den Eindrücken


 

Stand September 2016
Durch Umplanungen und Verfeinerungen haben sich viele Details geändert. Das prinzipielle Raumkonzept ist aber erhalten geblieben.

 

Lageplan

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Ansicht von Straße (Nord)

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Ansicht von Osten

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Ansicht von Süden (Garten)

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Ansicht von Westen (Eingang)

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Längs-und Querschnitt

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Neue Räume für die Rudolf Steiner-Schule Wien-Mauer

Nicht wenigen Menschen fällt es leicht, sich von Altbekanntem zu lösen und neue Wege einzuschlagen, um für die Aufgaben, die in Zukunft kommen werden, vorbereitet zu sein.

Doch genau dieser Weg wurde beschritten, als sich vor geraumer Zeit der Baukreis erstmalig einfand, um die Schaffung neuer Räumlichkeiten auf dem Areal des heutigen Gebäudes Endreesstraße 113 anzudenken. Seitdem wurden viele Erkenntnisse zusammengetragen und ein zweitägiger Workshop, mit Eltern-, Lehrern- und Nutzervertretern zur Findung eines geeigneten Raumprogramms unter Berücksichtigung der bestehenden Qualitäten abgehalten.

Es war offensichtlich, dass die notwendigen Räumlichkeiten in der bestehenden Bausubstanz in der Endreestraße 113 auch unter bestmöglicher Optimierung der Raumnutzungen nicht umzusetzen sind.

Aufgrund der Komplexität der Aufgabe und nicht zuletzt als Grundlage zur Klärung der Finanzierungsfrage wurde vom Baukreis der Beschluss gefasst, anhand des im Workshop kooperativ entwickelten Raumprogramms einen Wettbewerb auszuloben.

Dem Schulverein als Auslober des Wettbewerbs bot sich dadurch die Gelegenheit aufgrund einer Vielzahl von Projektideen und durch die Mitwirkung des Preisgerichts die vergleichsweise beste Lösung für die nächsten Realisierungsschritte zu ermitteln.

Der daraufhin vom Schulverein initiierte Ideenwettbewerb stellt ein bestimmtes Verfahren von Architekturwettbewerb dar, bei dem nicht unmittelbar beabsichtigt wird, das erstgereihte Projekt zu realisieren, sondern im Vordergrund steht, die Wettbewerbsarbeit des Gewinners als Grundlage für weitere Planungsschritte zu nutzen.

Nach einer angemessenen Bearbeitungszeit gaben am 15. Dezember 2014 insgesamt sechs der sieben eingeladenen Architekturbüros ihre Wettbewerbsprojekte ab. Jedes Architekturbüro erhält für das eingereichte Projekt, unabhängig von einer Bewertung, eine finanzielle Entschädigung für die Erstellung der Pläne und Modelle.

Die Wettbewerbsarbeiten wurden daraufhin einer sorgfältigen Prüfung unterzogen, bei der die Einhaltung der Vorgaben des Wettbewerbprogramms sichergestellt wurde. In den darauffolgenden Wochen wurde jedem der teilnehmenden Architekturbüros die Gelegenheit gegeben, die Projekte dem Baukreis und der Jury persönlich vorzustellen. Im Januar konnten die Projekte dann auch den Eltern und Lehrern präsentiert werden, die darüber hinaus auch zur Stimmenabgabe für die favorisierten Wettbewerbsbeiträge aufgefordert wurden. Das es sich bei dem erstrangierten Projekt dieser Umfrage auch um das Siegerprojekt des Wettbewerbes handelt, kann als glücklicher Zufall gesehen werden, vielmehr spricht es jedoch für die Qualitäten des ausgewählten Beitrages.

Am 14.02.2015 fand dann schlussendlich die Sitzung der 11-köpfigen Jury statt, um eine Entscheidung für eines der eingereichten Projekte herbeizuführen. Alle Jurymitglieder waren positiv überrascht von der Vielfalt und Qualität der Ideen, die trotz der umfangreichen Rahmenbedingungen vorgeschlagen wurden. Umso sorgfältiger und gewissenhaft wurden die Projekte geprüft und gegenübergestellt. Aufgrund des persönlichen Bezugs, den jedes der Jurymitglieder zur Schule hat, sei es als Pädagoge oder als Elternteil von Schülern, wurde sehr konzentriert und mit viel Herzblut an der Prämierung des am besten geeigneten Projektes gearbeitet.

Um zunächst möglichst objektive Kriterien zur Beurteilung zu erhalten, wurden der Städtebau, der Außenraum, die Architektur, die funktionalen Zusammenhänge sowie die Konstruktion und die Wirtschaftlichkeit der Projekte diskutiert. Ein zusätzlicher Bewertungspunkt waren auch die von den Architektenteams vorgeschlagenen Lösungen zur Haustechnik und der Baubiologie.

Das Ziel bei der Auswahl des geeigneten Projektes war es, eine möglichst tragfähige Ausgangslage für die nächsten Planungsphasen aber auch für die Finanzierung zu erhalten. Bei allen Bewertungsdurchgängen wurden die Stellungnahmen verschiedener Fachgruppen, unter anderem auch der Gartengruppe, mit einbezogen und bei der Bewertung berücksichtigt.

Im Laufe der Jurysitzung kristallisierte sich ein besonders bemerkenswertes Projekt heraus, dass auf raffinierte und umsichtige Weise den Anforderungen an die neuen Räumlichkeiten gerecht wurde.

Das Architekturbüro Andreas Breuss schlägt zusammen mit Dietrich-Untertrifaller ein Gebäude vor, bei dem sich die Dachform aus der Nachbarbebauung entwickelt und so ganz selbstverständlich eine Form für die Einbindung in das Ortsbild findet. Im Garten wird in Anlehnung an die Bebauungsbestimmungen ein Baukörper vorgeschlagen, der den bestehenden Grünraum strukturiert und bestehende Qualitäten stärkt. Als attraktive Ergänzung des vorgegebenen Raumprogramms wird von den Architekten vorgeschlagen, das Dach des gartenseitigen Gebäudeteils als Dachgarten von der Galerie der neuen Aula aus zugänglich zu machen und so die „verlorene“ Grünfläche quasi wiederherzustellen.

Generell wird die klare und einleuchtende Konzeption des Projektes wird von der Jury positiv hervorgehoben. Der zentrale Zugang und die ablesbare Trennung der Funktionen im Inneren ergeben logische Abläufe und gute Organisationsmöglichkeiten. Die Grundrisse sind klar strukturiert und zeigen eine kompakte Konzeption. Die wesentlichen Raumgruppen, wie die 2-geschossige Aula mit Galerie, der Speisesaal mit Gartenorientierung, der mit Tageslicht versorgte Turnsaal, der integrierte Bioladen und der Dachgarten, weisen eine hohe gestalterische und funktionale Qualität auf. Zudem ist die optische Verbindung zum bestehenden Schulgebäude an der Endresstraße 100 mit der vorgeschlagenen Verglasung in der neuen Aula ansprechend gelöst.

Besonders bemerkenswert ist es, dass dieses Projekt als einziger Beitrag im Wettbewerb, mit lediglich einem Untergeschoss auskommt, die Turnhalle gleichmäßig mit Tageslicht versorgt wird und sich dadurch erweiterte Nutzungsmöglichkeiten ergeben.

Vor der schlussendlichen Entscheidung wurde nochmals eine Begehung des Grundstücks vorgenommen um eine bessere räumliche Orientierung des vorgeschlagenen Baukörpers zu erhalten. Ebenso wurde die Idee einer Überarbeitung mehrerer Projekte diskutiert, was jedoch aufgrund der grossen qualitativen Unterschiede der in Frage kommenden Projekte wieder verworfen wurde. Abschließend konnte festgestellt werden, dass die Projektziele mit dem Vorschlag von Andreas Breuss mit Dietrich-Unterftrifaller überwiegend erreicht worden sind und die Weiterentwicklung des Projektes unter Berücksichtigung aller Parameter leicht umsetzbar scheint.

Somit wurde von der Jury das Projekt von Andreas Breuss mit Dietrich-Untertrifaller zur Weiterbearbeitung empfohlen. Mit der Weiterbearbeitung wurden von der Jury auch klare Verbesserungsaufträge formuliert, wie beispielsweise das Variantenstudium des gartenseitigen Klassentrakts, die in den nun bevorstehenden Planungsphasen vom Architektenteam umgesetzt werden müssen.

Der Dank der Jury gilt allen, die das Projekt bis zum derzeitigen Stand mitgetragen haben. Es wird auch in Zukunft viel Unterstützung und Willenskraft notwendig sein, um dieses vielversprechende Projekt eines Tages Wirklichkeit werden zu lassen.

Andi Breuss

Dietrich | Untertrifaller Architekten Aktuelles

Dietrich | Untertrifaller Architekten Wettbewerbe

Ansichten und Pläne hier

Wien, 22.02.2015
Jürgen Fränzer
(Juryvorsitz, Vater eines Kindergartenkindes, Architekt)